Aktuelles aus Bempflingen: Gemeinde Bempflingen

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Herzlich Willkommen in Bempflingen
Herzlich Willkommen in Bempflingen
Herzlich Willkommen in Bempflingen

Hauptbereich

Aktuelles aus Bempflingen

Aus der Sitzung des Gemeinderats vom 20. April 2021

Artikel vom 29.04.2021

Medienentwicklungsplan für die Grundschule

Schulleiterin Susanne Gall-Hofmann berichtete dem Gemeinderat gemeinsam mit zwei Lehrerinnen über den aktuellen Stand des Medienentwicklungsplans. Nachdem der Gemeinderat im vergangenen Jahr die Mittel freigegeben hat, konnte man zwei digitale Tafeln anschaffen, die insbesondere in den beiden höheren Klassen auch rege genutzt werden. Hier bestand der Wunsch, im Fachraum eine dritte digitale Tafel zu bekommen.

Für Schüler und Lehrerinnen stehen insgesamt knapp 30 Tablets bereit. Außerdem gibt es einen Deckenbeamer sowie einen Medienkoffer mit Beamer und Laptop. Gerade in der jetzigen, coronabedingt sehr schwierigen Phase mit Wechselunterricht und Homescooling mache die Schule auch relativ viel Unterricht online. Hierzu steht ein entsprechendes Programm vom Schulamt zur Verfügung. Wünschen würde man sich neben der bereits erwähnten dritten digitalen Tafel weitere Deckenbeamer sowie Dokumentenkameras. Dies wäre auch für die Weiterentwicklung des Online-Unterrichts sehr hilfreich. Inzwischen habe man ja auch in der Schule den Glasfaseranschluss, der auch entsprechend genutzt wird.

Auf entsprechende Nachfragen aus dem Gremium wurde deutlich, dass sich Beamer und digitale Tafeln nicht widersprechen, da die Tafeln  insbesondere in den Klassen 1 und 2 nicht in dem Umfang verwendet werden wie in den beiden oberen Klassen.

Auf weitere Frage wurde berichtet, dass auch die Fortbildungen des Kollegiums auf dem Gebiet der EDV angelaufen sind. Etwas problematisch sei aber, dass unterschiedliche Betriebssysteme im Einsatz sind. Den Schulunterricht, so Schulleiterin Susanne Gall-Hofmann, konnte man zwischenzeitlich gut organisieren.

Auch aus den Reihen des Gemeinderats gab es viel Lob für das große Engagement des ganzen Lehrerkollegiums. Bürgermeister Bernd Welser machte deutlich, dass das Land zwar mit 80% den Löwenanteil der Kosten trägt, die Gemeinde den Restbetrag aber immer noch stemmen muss. Der Gemeinderat war sich einig und beschloss schließlich einstimmig, dem Entwurf des Medienentwicklungsplans zuzustimmen und ihn als Grundlage für die weitere Entwicklung der Ausstattung zu nehmen.

 

Aufrüstung einer Pumpe in der Kläranlage

Die beiden Schneckenpumpen im Hochwasserpumpwerk auf der Kläranlage sind mittlerweile an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angekommen. Ein Austausch ist zwar nicht notwendig, wohl aber die Erhöhung ihrer Leistungsfähigkeit.

Durch das Aufbringen zusätzlicher „Gänge“ kann dies „relativ“ günstig umgesetzt werden. Der komplette Tausch wäre deutlich teurer geworden. Der Gemeinderat beschloss deshalb, auf das Angebot einer Firma aus Ehingen in Höhe von knapp 160.000,-- € einzugehen und die Arbeiten zu beauftragen.

 

8. Änderung des Bebauungsplans Krotenbach

Schon seit einiger Zeit besteht bei einigen Grundstückseigentümern des Panoramawegs der Wunsch, die recht großen Grundstücke im unteren Bereich mit einer zusätzlichen Baumöglichkeit zu versehen. Der Gemeinderat hat hierzu 2019 beschlossen, eine Änderung des Bebauungsplans durchzuführen.

Zwischenzeitlich gab es verschiedene Gespräche mit den Eigentümern, dem für die Entwässerung zuständigen Ingenieurbüro Walter sowie Frau Schäfer, der zuständigen Ortsplanerin. Heraus kam letztendlich ein Vorentwurf für die geplante Bebauungsplanänderung. Zwischen dem Panoramaweg und der Herrenwiesenstraße soll eine zusätzliche Bauzeile eingefügt werden. Allerdings sei schon jetzt absehbar, dass die eigentliche Bebauung nicht ganz einfach wird, da auf einigen Grundstücken erhebliche Höhenunterschiede vorhanden sind. Auch die Zugänglichkeit für die Feuerwehr ist noch nicht abschließend geklärt. Aus diesem Grund wird der Bebauungsplanentwurf erst einmal in die öffentliche Anhörung gehen, so dass diese Dinge geklärt werden können. Auch die Bevölkerung hat die Möglichkeit, auf der Homepage der Gemeinde die Planung einzusehen und gegebenenfalls eine Stellungnahme vorzubringen.

 

Änderung der Feuerwehrsatzung

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Abhaltung von Hauptversammlungen auch bei der Feuerwehr weiterhin schwierig. Es gebe in solchen Fällen aber die Möglichkeit, die Hauptversammlung ausnahmsweise in digitaler Form durchzuführen. Notwendig wäre allerdings eine entsprechende Regelung in der Feuerwehrsatzung. Der Gemeinderat hielt dies für sinnvoll und beschloss daher einstimmig die Satzungsänderung (siehe nachfolgende Bekanntmachung).

 

Annahme einer Spende

Einstimmig und dankend wurde die Spende des Grundschulfördervereins in Form eines Laptops im Wert von knapp 1000 € für die Grundschule angenommen.

 

Vorberatung der Festsetzungen des Bebauungsplans „Obere Au II“

Stadtplaner Manfred Mezger vom Büro mquadrat machte deutlich, dass die frühzeitige Bürgerbeteiligung zwar formell nicht notwendig war, sich aber dennoch als wichtig und richtig herausgestellt hat. Zwischenzeitlich hat der Gemeinderat sich über die künftigen Festsetzungen unterhalten, diese sollen nunmehr präsentiert und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Schon aus Gründen der Transparenz ist es der Wunsch des Gremiums, den Eigentümern wie der Bevölkerung deutlich zu machen wie das Baugebiet aussehen soll. Oftmals kämen dann noch kleinere Änderungen, die in diesem Stadium noch umgesetzt werden können. Für die Gespräche mit den Grundstückseigentümern hätte er ebenfalls gern noch etwas Flexibilität. Erst wenn diese Gespräche abgeschlossen sind und eine Einigung erzielt ist, kommt der offizielle Beschluss des Bebauungsplanentwurfs mit anschließender Offenlage.

Gegenüber dem ursprünglichen Entwurf sollen die vier Häuser entlang der Metzinger Straße durch zwei langgestreckte Gebäude ersetzt werden. Diese könnten gleichzeitig mit entsprechenden baulichen Vorkehrungen als Lärmschutz dienen. Im Übrigen soll es im Norden, Westen und Süden Einfamilienhäuser geben, im zentralen Bereich sind eher Geschosswohnungsbau und Reihenhäuser geplant.

Im nördlichen Bereich, also anschließend an die bestehende Bebauung im Geranienweg, ist eine eingeschossige Bauweise vorgesehen. In allen anderen Bereichen sind zwei Vollgeschosse erlaubt. Im Bereich des Geschosswohnungsbaus ist außerdem ein sogenanntes Staffelgeschoss zulässig, das aber kein Vollgeschoss sein darf. Man wolle einen sanften Übergang von der bestehenden zur zukünftigen Bebauung, um die bisherigen Anwohner nicht zu stark zu belasten. Das komplette Baugebiet ist als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen, die Traufhöhen sind etwas höher als im Bestand, dafür ist aber die Firsthöhe auf maximal 8 m begrenzt.

Der Planer schlug vor, mit diesem Entwurf in die Öffentlichkeit zu gehen und die Anregungen entgegenzunehmen. Dabei müsse aber klar sein, dass die Ergebnisse der frühzeitigen Bürgerbeteiligung nicht in Frage gestellt und erneut beraten werden. Der Gemeinderat sah dies genauso und billigte die Vorgehensweise einstimmig.

 

Verschiedenes, Bekanntgaben

Bürgermeister Welser berichtete, dass die Kita- und Bob-Gebühren für Januar und Februar zwischenzeitlich vom Land anteilig pauschal erstattet wurden. Die Erstattungen seien zwar nicht kostendeckend, aber zumindest etwas höher ausgefallen als ursprünglich erwartet.

Die Corona-Tests am Donnerstag im DGH mit DRK und Maltesern wird es weiterhin geben. Die Gemeinde selbst testet im Kitabetrieb die dort aktiven Personen zweimal pro Woche, alle anderen Mitarbeiter haben diese Möglichkeit einmal. Im Schulbereich werden alle Personen in Präsenz regelmäßig zweimal pro Woche getestet. In den Kitas ist vorerst keine Testung der Kinder vorgesehen. Die Gemeinde behält sich vor, je nach Entwicklung dies neu zu entscheiden.

Die anschließende Möglichkeit zur Stellungnahme wurde von einem Zuhörer genutzt, dabei ging es um das Baugebiet Obere Au II.

Infobereich