Aktuelles aus Bempflingen: Gemeinde Bempflingen

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Aktuelles aus Bempflingen

Neuer Gemeinderat ist im Amt

Artikel vom 11.07.2019

Der Amtswechsel im Gemeinderat nach der Wahl am 26. Mai fand am vergangenen Montag im Rahmen einer feierlichen Gemeinderatssitzung im Dorfgemeinschaftshaus statt. Bürgermeister Bernd Welser begrüßte die alten und neuen Gemeinderäte sowie alle Gäste, leider hatten nur ca. 40 Zuhörer den Weg ins Dorfgemeinschaftshaus gefunden.

Das Ehrenamt als Gemeinderat, so Bürgermeister Welser, sei nicht zu unterschätzen. Immerhin wurden in der abgelaufenen Amtsperiode in 61 Gemeinderatssitzungen rund 700 Tagesordnungspunkte behandelt. Allein mit den Sitzungen verbrachte das Gremium ca. 200 Stunden, dabei sind Ausschusssitzungen, Klausurtagungen, Baustellenbegehungen usw. noch gar nicht mitgerechnet. Im Rahmen der abgelaufenen 5 Haushaltsjahre habe das Gremium stolze 45 Millionen Euro bewegt.

Schwerpunkt sei auch in der abgelaufenen Legislaturperiode der Erhalt der öffentlichen Infrastruktur gewesen. Bürgermeister Welser nannte beispielsweise die Sanierung des Kindergarten- und Wohnhauses Schulstraße 1, den barrierefreien Zugang ins Dorfgemeinschaftshaus, verschiedene Kanalsanierungen, das Bahnhofsgebäude und die Neugestaltung des Friedhofs. Mit der Zukunftswerkstatt habe man gemeinsam mit der Bevölkerung an der Entwicklung der Gemeinde gearbeitet. Aktuell meistere man mit der Sanierung der Grundschule auf Mauern einen wahren finanziellen Kraftakt. Weitere aktuelle Themen sind die Radwegverbindungen nach Mittelstadt und Grafenberg, die Entwicklung der Kindergarten- und Krippenlandschaft, weitere Investitionen ins Kanal- und Wasserleitungsnetz sowie die Sanierung der Kläranlage und die Schaffung eines Neubaugebiets. Bürgermeister Welser dankte allen Gemeinderatsmitgliedern für ihr großes Engagement in der abgelaufenen Amtsperiode.

Anschließend ging Bürgermeister Welser kurz auf die fünf Gemeinderatsmitglieder ein, die aus dem Gremium ausscheiden. Volker Hasenberg war Anfang 2017 als Nachrücker für Martin Stangl ins Gremium eingezogen. Er hat immer Wert darauf gelegt, einen Aspekt von allen Seiten aus zu beleuchten und sachliche Argumente in den Vordergrund zu stellen. Leider, so der Schultes, habe die Stimmenzahl nicht ganz zum Wiedereinzug gereicht.

Auch Martin Müller scheidet aus dem Gemeinderat aus, weil die Wählerschaft dies so entschieden hat. Er sei in den vergangenen fünf Jahren immer wieder bereit gewesen, in strittigen Fragen die Gegenposition einzunehmen und so dafür zu sorgen, dass alle Belange ordentlich geprüft wurden.

Ulrich Kärcher ist Anfang 2012 als Nachrücker für Tanja Galesky ins Gremium gekommen. Mit seinem technischen Sachverstand war er vor allem bei den Sanierungsthemen immer eine wertvolle Hilfe. Leider habe Herr Kärcher sich entschieden, nicht erneut anzutreten und jüngeren Leuten Platz zu machen.

Ebenfalls nicht mehr kandidiert hat Daniela Gneiting-Manz, die auf insgesamt zehn Jahre zurückblicken kann. Ihr war stets wichtig, dass die Entscheidungen auch in der Praxis umsetzbar waren. In die Diskussionen habe sie sich stets sachlich, manchmal auch mit einer anderen Meinung, eingebracht.

Auch Friedrich Mändle hat zwei Amtsperioden hinter sich und wollte nicht erneut kandidieren. Sein Schwerpunkt lag in der Zusammenarbeit im Gemeindeverwaltungsverband und beim Schulzentrum Neckartenzlingen. Aber auch zu den örtlichen Themen brachte er seine Vorstellungen und Gedanken immer wieder mit ein und bereicherte die Diskussion.

Nach diesen Worten überreichte der Bürgermeister Daniela Gneiting-Manz sowie Friedrich Mändle die Ehrenurkunde samt Ehrennadel des Gemeindetags Baden-Württemberg für zehn Jahre aktive Arbeit im Gemeinderat.

Für die beiden Fraktionen sprachen anschließend Jens Hartlieb und Sandra Maisch ihren ehemaligen Fraktionskollegen Dank und Anerkennung aus und gingen ebenfalls kurz auf jeden Einzelnen ein.

Die Amtseinsetzung der neu bzw. wieder gewählten Gemeinderatsmitglieder begann mit einer Ehrung. Gabriele Pischulti und Sandra Maisch können ebenfalls auf eine zehnjährige Amtszeit als Gemeinderätinnen zurückblicken. Bei Lothar Schnizler sind es sogar 15 Jahre, die allerdings bislang nicht gewürdigt werden konnten, weil es die Ehrung für zehnjährige Tätigkeit erst seit kurzem gibt. So erhielten alle drei Gemeinderäte ihre Ehrenurkunden sowie die Ehrennadel für zehnjährige Tätigkeit.

Bürgermeister Welser bedankte sich bei allen Kandidaten für ihre Bereitschaft, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Auch wenn nicht alle ins Gremium einziehen können, hätten die Wähler doch eine Auswahl für ihre demokratische Entscheidung gehabt. Als Starthilfe erhielten alle Gewählten eine aktuelle Fassung der Gemeindeordnung sowie die Neuen den aktuellen Haushaltsplan. Bürgermeister Welser bot allen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem gesamten Rathausteam an. Er sprach die Hoffnung aus, auch in der kommenden Amtszeit im Gemeinderat eine von gegenseitigem Respekt geprägte Diskussionskultur zu haben.

Anschließend sprachen die gewählten Gemeinderäte die Verpflichtungsformel nach, die durch Handschlag bekräftigt und für wirksam erklärt wurde.

Beim anschließenden Stehempfang gab es noch die Möglichkeit, bei einem Glas Sekt das eine oder andere Gespräch zu führen, was auch rege genutzt wurde.

Die ausscheidenden Gemeinderäte, teilweise mit Partnern: Von links Volker Hasenberg - Daniela Gneiting-Manz mit Mann Frieder - Friedrich Mändle mit Frau Gabi - Ulrich Kärcher - BM Bernd Welser. Es fehlt Martin Müller.

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