Sitzungsberichte: Gemeinde Bempflingen

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Sitzungsberichte

Aus der Sitzung des Gemeinderats vom 22. September 2020

Artikel vom 30.09.2020

Nachdem Bürgermeister Bernd Welser im Rahmen der Einwohnerfragestunde einige Fragen der Zuhörer, insbesondere zum Thema Corona, beantwortet hatte, gab er bekannt, dass in der letzten nichtöffentlichen Sitzung eine Spende angenommen sowie über eine Steuerstundung und eine Organisationsuntersuchung entschieden wurde.

 

Verbesserung des Trinkwassernetzes

Tiefbauingenieur Dominic Walter berichtete, dass die Gemeinde Bempflingen aus den Hochbehältern in Grafenberg (Hochzone) sowie Reinerwald (Niederzone) mit Wasser versorgt wird. Im vergangenen Jahr habe man eine Rohrnetzberechnung durchgeführt. Das Netz sei insgesamt in gutem Zustand, es gebe jedoch noch einige kleinere Verbesserungsmöglichkeiten. So wäre es sinnvoll, im Bereich Brunnenweg eine Verbindung zwischen Hoch- und Niederzone zu schaffen, so dass bei Ausfall des Hochbehälters Reinerwald notfalls auch der gesamte Ort aus der Hochzone versorgt werden könnte. Notwendig wäre ein entsprechender Schacht sowie der Einbau eines Druckminderers, um die Hausanschlüsse nicht durch den hohen Wasserdruck aus dem deutlich höher gelegenen Hochbehälter Grafenberg übermäßig zu belasten.

Das Ganze wird insgesamt knapp 36.000,-- € kosten. Der Gemeinderat war sich einig, dass diese Maßnahme notwendig und sinnvoll ist und fasste deshalb den entsprechenden Beschluss.

 

Sanierung der Theodor-Eisenlohr-Schule

Schon seit 1976 ist die Gemeinde über den Gemeindeverwaltungsverband Neckartenzlingen Mitglied im Schulverband für die Theodor-Eisenlohr-Schule in Nürtingen. Dort wurden erhebliche Mängel beim Brandschutz festgestellt und folglich vom Baurechtsamt die Aussetzung des Schulbetriebs angedroht.

Die Stadt Nürtingen hat inzwischen die Sanierung geplant und entsprechende Angebote eingeholt. Auf Bempflingen entfällt ein Anteil von knapp 3,3%, was aber immer noch einen Betrag von über 82.000,-- € ausmacht. Aufgrund der rechtlichen Verpflichtung blieb dem Gemeinderat keine andere Möglichkeit als diesen Ausgaben zuzustimmen.

 

 

Spenden und Bausachen

Keine Diskussion gab es um die Annahme einer großzügigen Spende der Brixner-Stiftung für den Kindergarten Kleinbettlingen. Ebenso wurde die Anlegung eines Stellplatzes in der Isolde-Kurz-Straße sowie der Einbau von Dachgauben im Hanflandweg ohne große Worte einstimmig gebilligt.

 

Verschiedenes

Bürgermeister Welser berichtete, dass die Anlegung der beiden Stellplätze gegenüber der Apotheke mehr Probleme als Nutzen gebracht hat. Auf Wunsch der Inhaberin der Apotheke werde man sich beim Landratsamt um die Aufhebung bemühen und den alten Zustand wieder herstellen. Auch die Verwaltung habe hier noch etwas gelernt.

Der Bürgerbus wird am 2. Oktober in Stuttgart übergeben. Somit kann dieser spätestens im November seinen Betrieb aufnehmen.

Beim Schienenersatzverkehr in Bempflingen gebe es ab Ende Oktober leichte Verbesserungen. Ab diesem Zeitpunkt stehen einige wenige Züge zur Verfügung, die ihre Türen gezielt steuern und deshalb auch kürzere Bahnsteige wie den in Bempflingen bedienen können. Allerdings kann erst einmal nur ein 2-Stunden-Takt auf der Schiene gewährleistet werden, so dass der Busverkehr noch nicht komplett entfallen kann.

Gemeinderat Jan Gläser regte an, für das Neubaugebiet Obere Au II eine Machbarkeitsstudie mit Kostenermittlung für die Erschließung in Auftrag zu geben. Ebenso könnte eine Baustraße geprüft werden, die später wieder entfernt werden kann. Bürgermeister Welser erklärte, dass in der Oktober-Sitzung auch darüber beraten wird.

Gemeinderat Daniel Trost wies darauf hin, dass die Eltern der Schulkinder wegen Corona den Schulhof nicht betreten dürfen. Dafür gebe es zum Teil wenig Verständnis, da sich gleichzeitig etliche Kindergarteneltern ohne Mindestabstand auf dem Schulhof aufhalten. Bürgermeister Welser erklärte, dass dies mit der Abholung zusammenhängt - kleinere Kinder müssen eben an Ort und Stelle abgeholt werden. Man könne aber schon die Frage stellen, ob eine einheitliche Vorgehensweise - natürlich mit Mindestabstand - nicht besser wäre.

Die abschließende Möglichkeit zur Stellungnahme wurde von 2 Zuhörern wahrgenommen. Es ging um die Orte der Gemeinderatssitzungen sowie den Bau von privaten Stellplätzen.

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