Verhalten auf dem Friedhof

Die kürzeste Verbindung für Fußgänger vom Unterdorf ins Oberdorf führt vermutlich durch den Friedhof. Wenn diese Abkürzung genommen wird ist hiergegen grundsätzlich nichts einzuwenden.

Der Friedhof ist jedoch ein Ort der Trauer und Besinnung. Deshalb sollte sich jeder der Würde des Ortes entsprechend verhalten. Nach der Friedhofsordnung ist es insbesondere nicht gestattet, die Wege z. B. mit Fahrrädern und Inline-Skatern zu befahren, da dies doch als sehr störend empfunden wird. Auch lautes Gelächter ist auf dem Friedhof nicht angebracht.

Es wird appelliert, dass jeder der durch den Friedhof geht sich an diese Regeln hält. Insbesondere werden die Eltern gebeten, auch auf ihre Kinder entsprechend einzuwirken.

Auszug aus der der Friedhofssatzung der Gemeinde Bempflingen

§ 3 Verhalten auf den Friedhöfen

  1. Jeder hat sich auf den Friedhöfen der Würde des Ortes entsprechend zu verhalten. Die Anordnungen des Friedhofspersonals sind zu befolgen.
  2. Auf den Friedhöfen ist insbesondere nicht gestattet,
    a) die Wege zu befahren, ausgenommen mit Kinderwagen und Rollstühlen sowie Fahr­zeugen der Gemeinde und der für den Friedhof zugelassenen Gewerbe­treiben­den,
    b) während einer Bestattung oder einer Gedenkfeier in der Nähe Arbeiten auszuführen,
    c) den Friedhof und seine Einrichtungen und Anlagen zu verunreinigen oder zu be­schädigen sowie Rasenflächen und Grabstätten unberechtigterweise zu betreten,
    d) Tiere mitzubringen, ausgenommen Blindenhunde,
    e) Abraum außerhalb der dafür bestimmten Stellen abzulagern,
    f) Waren und gewerbliche Dienste anzubieten,
    g) Druckschriften zu verteilen

Ausnahmen können zugelassen werden, soweit sie mit der Würde des Friedhofs zu vereinbaren sind.

Vorstehende Ausführungen sind Bestandteil der Friedhofssatzung der Gemeinde Bempflingen. Aus gegebenem Anlass wird an die Bevölkerung appelliert, sich an diese Bestimmungen zu halten.